GEW-Beschluss

Beibehaltung der Unabhängigkeit und Absicherung der Förderung der zivilgesellschaftlichen Initiative „Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage“

Der Gewerkschaftstag weist jede Form der Einmischung staatlicher Zuwendungsgeber in die Steuerung der Arbeit der Bundeskoordination von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, entschieden zurück.

Die Gesamtsteuerung eines zivilgesellschaftlichen Projektes wie Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, einer staatlichen Einrichtung wie beispielsweise der „Bundeszentrale für politische Bildung“ zu übergeben, käme einer faktischen Verstaatlichung des Netzwerkes und der Enteignung des bisherigen Trägervereins Aktion Courage e.V. gleich. Der Gewerkschaftstag fordert den Geschäftsführenden Vorstand der GEW auf, alle politischen Wege zu bestreiten, um die Beibehaltung der Unabhängigkeit von Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage sicher zu stellen und Aktion Courage e.V. in geeigneter Form dabei zu unterstützen, eine Finanzierungslösung für die Geschäftsstelle der Bundeskoordination ab dem 01.01.2014 zu finden.

Der Gewerkschaftstag fordert die Landesverbände der GEW auf, ihre Unterstützung für das Courage-Netzwerk in der bisherigen Form weiter zu führen bzw. nach Möglichkeit auszubauen.